Die SALEWA Group veröffentlich ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht
Im Mittelpunkt der ausgearbeiteten CSR-Strategie steht der Mensch. Das Wohlergehen der Mitarbeiter, aber auch der Mitbürger ist für den Bergsportspezialisten zentrales Thema. Davon zeugt beispielsweise die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter ab Herbst 2011 die Kinder im betriebseigenen Kinderhort am neuen Headquarter in Bozen betreuen lassen können. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, die Möglichkeit zu Weiterbildung, Vielfalt und Chancengleichheit – das sind nur einige der zahlreichen Themen, die im CSR-Bericht weiters angeschnitten werden. Selbstverständlich werden in der CSR-Strategie auch ökologische Aspekte berücksichtigt – dadurch wird gleichzeitig auf den Lebensraum der Mitmenschen geachtet.
Die Projektgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, auch internationale Maßnahmen zu ergreifen. So wird etwa ein Bergdorf in Bolivien unterstützt. Elvira, so heißt die Ortschaft in Südamerika, konnte dank der jährlichen Weihnachtsspenden der Mitarbeiter (die vom Unternehmen verzehnfacht werden) neu aufgebaut werden. Ebenso wird ein Projekt in Nepal gefördert, bei dem Sherpa Frauen durch eine Ausbildung als weibliche Trekking- und Mountain-Guides ausgebildet werden und somit die Möglichkeit haben, Geld dazu zu verdienen und unabhängiger zu sein. Denn hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau. Und ohne Sherpas wäre der Alpinismus in seiner heutigen Form gar nicht möglich.
Verantwortungsbewusstes Wirtschaften fängt aber schon im eigenen Land an. Beim Bau des Firmensitzes in Bozen wurde besonders großer Wert darauf gelegt, dass das Gebäude sowohl Natur, als auch soziale Aspekte berücksichtigt. Das neue Headquarter wurde so konzipiert, dass es beinahe energieautark ist. Den Firmensitz selbst umgibt eine öffentliche Parkanlage, die auch die Mitarbeiter der umliegenden Betriebe nutzen können. Von der Küche im dritten Stock aus gelangt man in einen wunderschönen Garten, in dem sich die Mitarbeiter erholen können. Herzstück der Anlage ist die Kletterhalle, in der die Mitarbeiter in den Pausen oder nach Feierabend ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können.
Verantwortungsbewusstes Handeln heißt auch, Prozesse einzuhalten, die auf maximale Ressourcenproduktivität unter den Gesichtspunkten Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit ausgerichtet sind. Denn sie stellen eine Versicherung für Hersteller und Retailer dar, den heutigen Qualitätskriterien bestmöglich gerecht zu werden, und geltende Regelungen und Grenzwerte einzuhalten. Mit der Mitgliedschaft bei bluesign hat SALEWA seine bisher ohnehin schon verantwortungsvolle Produktion nun auch zertifiziert. Denn sowohl beim Einsatz der verschiedenen Materialien, als auch beim Entstehungsprozess wird der Schutz der Umwelt mit der maximalen Priorität im Auge behalten.
SALEWA arbeitet mit Nachdruck daran, rohstoffintensivere Materialien durch erneuerbare oder rohstoffschonende Alternativen zu ersetzen. So entwickelten die Produktingenieure die Schlafsackfüllung „Ecoloft“, für die anstelle des herkömmlichen Polyestergranulats recycelte PET-Flaschen verwendet werden. Durch den Einsatz dieser umweltfreundlichen und zugleich hochisolierenden Füllung werden pro Jahr über 50.000 Kilogramm Polyestergranulat gespart. Das Material wird aus 100 Prozent Recyclat hergestellt und kann nach dem Produktlebenzyklus wieder vollständig dem Recyclingprozess zugeführt werden.
Quelle: www.salewa.de

