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Beiträge der Kategorie ‘Bali‘

Sail Away – Welcome On Board – Tag 1

Am Montag war es schließlich so weit. Nach einem leckeren Frühstück in einer Strandbar, gingen wir zurück zu unserer Pension auf Gili Trawangan, packten unsere 7 Sachen und eilten zum Strand, wo bereits einige Komilitonen warteten. Nach einer Weile trudelte dann auch der Rest an. Insgesamt waren wir 31 Studenten, die sich auf diesen unvergesslichen Trip gemacht haben.

In der Ferne war bereits ein großes Segelschiff zu erkennen, als das Schiff dann schließlich Kurs auf Gili Trawangan nahm, war uns klar: Das ist unser Schiff! Allgemeiner Jubel brach aus.

Das Schiff ging vor Anker und 2 kleine Beiboote nahmen Kurs auf den Strand. Zunächst wurde erst unser ganzes Gepäck verstaut und an Board gebracht. Dann waren wir endlich an der Reihe! Ich hatte das Glück, das erste Boot zu erwischen. An Board angekommen, bekamen wir ein kurzes Boot-Briefing und suchten uns dann die Kajüten. Ich teilte mir die Kajüte mit 2 Freunden. Doch uns war schon klar, dass wir hier nicht nächtigen würden. Nicht, weil die Kajüten zu klein oder schmutzig waren; es ist nun einfach viel entspannter und einem klaren Sternenhimmel zu schlafen, mit einer leichten Brise, anstatt in einer stickigen Kajüte. Als schließlich der Rest der Gruppe an Board angekommen ist, wurde direkt die Musik aufgedreht, die ersten Bierchen genossen, Sonne getankt und natürlich vom Boot gesprungen.

Am späten Nachmittag wurden die Leinen gelöst und wir steuerten unser erstes Ziel an: Lombok.
Auf Lombok wurden allerdings nur Proviant an Board gebracht und Frischwasser aufgefüllt. Nach dem Abendessen, Nasi Goreng, wurden die Leinen wieder gelöst und wir machten uns auf zum nächsten Stop: Moyo, was wir am nächsten Morgen in der Früh erreichen sollten.
Wir verteilten uns alle auf dem Boot und genossen einfach diesen unvergesslichen Anblick. Auf dem Meer ist so ein Sonnenuntergang noch viel beeindruckender, als er ohnehin schon ist. Und wirklich: Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gut ein schönes, kaltes Bierchen da schmeckt ;)

Es wurde immer später und später. Aber keiner wollte schlafen gehen. Wir waren alle wie in Trance und konnten unser Glück noch nicht so richtig fassen. Sternenklarer Himmel, Vollmond und eine leichte Brise. Das hört sich jetzt alles wie aus dem Bilderbuch an, oder aus einem Film… Und ja genau so war es auch! Es ist schwierig für jemanden, der nicht dabei war, dies nach zu empfinden. So was muss man einfach erlebt haben!

Spät in der Nacht legten sich dann einige in ihre Kajüten, andere schliefen in Hängematten und ich schlief mit einem Kumpel in einer der vielen Chill-Out-Lounges. Also ich muss sagen, dass ich doch froh war, eine leichte Jacke dabei zu haben. Bei Fahrtwind

Am nächsten Tag mussten wir ja alle wieder fit sein:

Die Insel Moyo erwartete uns bereits…to be continued :)

Grüße aus Bali!

flo

Gili Trawangan – welcome to paradise

An einem Donnerstag machten wir uns mit einer kleinen Gruppe auf in Richtung Padang Bai, um von dort aus mit dem Speedboat auf die Gili Inseln zu gelangen, genauer gesagt Gili Trawangan. Hoch motiviert und voller Vorfreude schwungen wir uns gegen 06.00 Uhr morgens auf die Roller und fuhren zu einer befreundeten Villa. Dort angekommen stellten wir erschreckend fest, dass ein Roller fehlte…UNFALL! „Na das fängt ja großartig an!“, dachte ich mir. Ein Freund ist mit seiner Freundin auf der schlammigen Fahrbahn ausgerutscht und gestürzt. Als sie uns schließlich erreichten, packte ich direkt mein Deuter First Aid Kid S aus und begann die Wunden zu reinigen. Bisschen Betaisadonna drauf; das sollte fürs Erste genügen. Leider war aus vergangenen Stürzen, Unfällen und sonstigen Kriegsverletzungen mein Vorrat an Verbänden, Pflastern, Desinfektionsspray usw. stark geschrumpft.
Nichts desto trotz kam nach einer Weile endlich unser Bus, der uns Nach Padang Bai bringen sollte.
Von der Busfahrt kann ich nicht viel berichten, da ich die ganze Zeit über geschlafen habe… Wer hätte es gedacht ;)

In Padang Bai angekommen, mussten wir noch einen kleinen Moment warten, bis wir endlich auf das Speedboat steigen konnten. Wir sicherten uns direkt Plätze ganz oben. „Perfektes Wetter zum Boot fahren“, dachte ich mir. Keine Wolke am Himmel, ruhiger Wellengang – die Fahrt ging los.
Was für ein Spaß! Mit einem Affenzahn raßten wir über das Meer, Richtung Lombok. Auf der Fahrt hat sich gezeigt, dass ein Deuter Raincover nicht nur im nassen Deutschland zu gebrauchen ist:
Das Wasser spritzte an den Seiten hoch und der Wind machte den Rest. Wir Waren alle ziemlich nass und unser Gepäck ebenfalls, nur Jennys Gepäck wurde Dank Deuter nicht nass.

Nach ca. 2h Fahrt erreichten wir Lombok, wo einige Passagiere ausstiegen und neue aufstiegen. Danach ging es direkt nach Gili Trawangan.
Endlich angekommen mussten wir uns erstmal um Unterkunft kümmern. Doch vorher erst ein paar Worte zu Trawangan. So stellt man sich Bali vor! Glasklares Wasser, Weisse Strände, Palmen! Einfach nur genial. Auf Trawangan gibt es keine Roller, keine Autos, keine geteerten Straßen. Hier ist die Zeit echt stehen geblieben. Auf der „Hauptstraße“ direkt am Strand findet das Leben hier statt. Fahrräder und Kutschen sind hier das einzige Fortbewegungsmittel. Auch mal schön. Frische Luft, nicht so wie in Bali, wo es mehr Roller als Bevölkerung gibt.
Auf jeden Fall machten wir uns direkt auf die Suche nach einer Unterkunft. Da ein Freund einige Wochen vorher schon auf Trawangan war, übernahm er die Führung und wir gingen zielstrebig in unsere Pension. Nach kurzen Verhandlungen wurden die Zimmer bezogen und wir machten uns direkt zum Strand und legten uns in die Sonne. An dem Tag haben wir nur noch gefaulenzt, ein bisschen geschnorchelt und Sonne getankt. Abends waren wir etwas essen und ich machte mich rechtzeitig ins Bett, da ich am nächsten Tag einen Tauchgang vor mir hatte. Die anderen verbrachten noch einige Zeit am Strand und ging auch Früh ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich wach und dachte nur: „Nee oder, das kann’s doch jetzt echt nicht sein!“ , ich hatte mir eine richtig starke Erkältung eingefangen. Jeder Taucher weiß, dass man damit nur schlecht tauchen kann. Aber mit meinem Powernasenspray und Salzwasser, konnte ich trotz allem doch tauchen. Ausrüstung zusammengebaut, Anzug angezogen und auf die kleinen Landestypischen Boote aufgestiegen und los ging es zum Sharkpoint: ein relativ unschöner Tauchplatz, wo man jedoch Haie beobachten kann! Ab ins Wasser und auf 30m versenkt. Da dachte ich mir schon, ohje Gegenströmung! Auf 30 m ist das echt kein Zuckerschlecken und ziemlich anstrengend. Nach einiger Zeit kam dann endlich der erste Hai vorbei! Juhuuuu! Was hab ich mich gefreut. Neben einigen Schildkröten, konnte ich auch noch einen Manta beobachten. Das Geld für den Tauchgang war es wert, bis auf die Gegenströmung. Nach ca. 50 Minuten war der Tauchgang auch wieder vorbei und wir fuhren zurück in die Basis. Ich packte meinen Kram wieder zusammen und machte mich zurück ins Hotel. Unterwegs traf ich die anderen, die sich Fahrräder ausgeliehen haben, um die Insel zu erkunden.

Ich war allerdings zu erschöpft und legte mich direkt an den Strand, wo ich den Schlaf der Gerechten vollzog. Nach einiger Zeit traf ich andere Leute aus unserem Batch, die ebenfalls auf Trawangan angekommen waren, weil ja unser Segeltrip bald losgehen sollte. Wir faulenzten wieder den ganzen Tag und gingen dann zurück ins Hotel. Duschen, schick machen und erstmal was essen! Was hatte ich einen Kohldampf! Nach einer Pizza (wenn man das so nennen kann), kam auch schon der Nachtisch: Bintang! An dieser Stelle verzichte ich auf Bilder, da es doch recht feuchtfröhlich zuging :-) Wir waren noch in einem Club, tanzten uns die Seele aus dem Leib. Verschwitzt und erschöpft kamen wir irgendwann zu hause an.
Am nächsten morgen war dann doch ein wenig Katerstimmung angesagt. Jenny, Miri und die anderen aus meiner Gruppe musste relativ früh aufstehen, da sie wieder zurück nach Bali mussten. Ich verabschiedete mich von allen und zog in ein anderes Zimmer um, wo andere Freunde nächtigten. Zu siebt in einem Zimmer! Aber es hat funktioniert. Da wir wirklich kaputt waren von der letzten Nacht, lagen wir wieder den ganzen Tag nur am Strand herum, und haben gepennt. Abends noch eine Kleinigkeit essen und um ca. halb 8 lagen wir wirklich alle im Bett und haben geschlafen! Am nächsten morgen war ich wieder voller Energie und es war eigentlich ein weiterer Tauchgang mit Freunden geplant. Allerdings machte mir meine Erkältung einen Strich durch die Rechnung. Nichts zu machen! Also machte ich einen kleinen Spaziergang und nahm später weitere Komilitonen in Empfang, die ebenfalls aus Bali angekommen sind. Der Tag war wie jeder andere auch: Sonnen, Schlafen, Schnorcheln, Volleyball, Essen. Abends waren wir noch in einer Raggae-bar mit Live-Musik. Relativ früh machten wir uns zu Bett.
Am nächsten Tag sollte das Hauptevent meiner Bali-Reise stattfinden:

6 Tage Segeln – Einsame Inseln – Und viel Spaß!

Grüße nach Deutschland!

Flo

Jenny und Miri und die unbekannte Unterwasserwelt

Nach einer Ewigkeit habe ich nun endlich wieder Zeit gefunden, um das Erlebte zu Papier zu bekommen. Meine Kollegin Jennica und ihre Cousine Miri waren ja zu Besuch da, sodass wir viel unternommen haben und wenig zu Hause waren.

Glücklicherweise hatte ich ja auch gerade Semester-Break, sodass gleich der erste größere Ausflug in Angriff genommen wurde: Projekt Open-Water-Diver!

An einem Montag Morgen ging es mit der ersten praktischen Lektion los: Pooltraining.
Die Tage vorher musste ich Jenny und Miri doch des öfteren mal dazu animieren, die Theorie zu lernen, was natürlich bei dem Wetter etwas anstrengend war. Nichts desto trotz waren sie pünktlich zu Beginn der Praxis mit der Theorie fertig!

Am Pool angekommen wurde die Ausrüstung ausgeladen und es ging direkt los! Wie funktioniert die Ausrüstung? Was kommt wo hin? Was darf ich nicht machen? Usw…
In meiner Funktion als Assistent konnte ich mich ganz entspannt zurücklegen und das Treiben beobachten. Danach ging es direkt in den Pool, um ein bisschen zu üben. Mädels, habt ihr super gemacht :)

Gegen Nachmittag waren wir dann auch wieder zu Hause in der Villa und mussten direkt Sachen für die nächsten beiden Tage packen, da die Freiwasser-Tauchgänge in Tulamben noch gemeistert werden mussten. In Tulamben schließlich angekommen, wurde die Ausrüstung direkt zusammengebaut, kurzes Briefing abgehalten und endlich ging es ins kühle Nass!

Die Übungen waren zunächst einmal uninteressant, weil es ja so viel neues zu sehen gab… verständlich!

Nach dem zweiten Tauchgang konnten wir uns dann endlich dem wohlverdienten Bierchen widmen. Das schmeckt nach dem Tauchen besonders gut und hilft den überflüssigen Stickstoff schneller abzubauen. Also wurden dann aus einem Bier doch schnell mal zwei… Natürlich nur aus rein medizinischen Gründen.

Nach weiteren 2 Tauchgängen am nächsten Tag war es dann soweit: Jennica und Miri bekamen ihre Brevets ausgehändigt. Mit einem Strahlen im Gesicht und ein wenig erschöpft, machten wir uns auf den Heimweg.

Am nächsten Tag stand ein weiterer großer Ausflug bevor:
Gili Islands – Trawangan. Ein ausführlicher Bericht folgt die Tage noch!

Viele Grüße aus Bali!

Flo

Besuch von doorout.com

Am Montag den 09.05. kam meine Arbeitskollegin, Jenni vom doorout.com Team, mit ihrer Cousine Miriam um zwei entspannte Wochen auf Bali zu verbringen. Um 12.30 Ortszeit ist ihre Maschine aus Singapur gelandet und wir konnten sie pünktlich um 13.00 in Empfang nehmen.
Ab ins Taxi und auf zu unserer Villa. Erstes Zitat von Jenni: „Oh mein Gott! Wie geht’s denn hier auf der Straße ab?!“ Für jemanden aus Deutschland ist die Fahrweise der Balinesen schon sehr, sehr merkwürdig. Links, rechts überholt, hupen am laufenden Band und aus einer zweispurigen Fahrbahn werden ganz schnell mal 3-4.
Da die beiden sehr erschöpft waren von der langen Reise, sind wir abends nur noch zum Essen an den Strand und dann ab in die Kiste.

Am Dienstag morgen wollten die beiden Mädels ganz früh aufstehen und mit uns eine Rollertour in den Süden Balis machen. Abends meinte ich noch zur Jenni: „Ey Jenni… schlaft euch mal richtig aus! Ihr hattet eine lange Reise.“ Jenni: „Neeeee. Um 9 Uhr bin ich spätestens wach!“
Von wegen! Um kurz nach 11 Uhr hab ich die zwei Damen dann mal wach gemacht und um 12 Uhr konnten wir dann endlich starten. Typisch Frau!
Die Rollerfahrt mit den Mädels war äußerst amüsant. Ich hatte Jenni als Beifahrerin und der Moe die Miriam.
Der nächste Abschnitt erzählt die Rollerfahrt aus der Sicht von Jenni:
Los ging es mit der Tour. Die Straße, welche von der Villa wegführt, ist der Hammer! So etwas würde es in Deutschland nicht ansatzweise geben. Die Straße ist ca. 3 km lang und hat Löcher, die mindestens 20 cm tief sind . An einer Stelle ist ein Loch ca. 50 cm tief und es gucken Eisenstangen aus dem Boden!!! Einfach nur krass. Jedenfalls mussten wir um erst mal auf die Hauptstraße zu gelangen, über diese Buckelpiste fahren. Man wird komplett durch geschüttelt und bei jedem Loch hat der Roller komplett aufgesetzt. Naja irgendwann waren wir dann endlich auf der normalen Straße. Normal kann man das aber eigentlich auch nicht nennen. Die fahren wie die Bekloppten. Ich hatte echt ANGST. Rote Ampeln interessieren hier niemanden. (Den Flo übrigens mittlerweile auch nicht mehr!!!!) Wir sind zwischen den Autoschlangen hin und her gefahren, links überholt, rechts überholt, über den Bürgersteig. Ich kann euch sagen. Ich musste des öfteren meine Knie einziehen, damit ich nicht an einen anderen Roller oder irgendein Auto stoße. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir Gott sei Dank heil in Nusa Dua an.

Unser Ziel war ein abgelegener Strand.

Nach ein paar entspannten Stunden mit mehr als genug Sonne, haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht. Abends sollte es dann noch in den Skygarden gehen.

Mittwoch
Am Mittwoch war ein recht entspannter Tag. Da wir alle noch ziemlich in den Seilen hingen, lagen wir nur faul am Pool rum und gegen Nachmittag sind wir dann mit dem Taxi in den Carrefour, der größte Supermarkt hier in der Nähe und haben uns mit Essen und Grillfleisch eingedeckt. Zurück vom Supermarkt, haben wir dann auch gleich den Grill angeschmissen.

Donnerstag
Heute Morgen sind wir dann ganz früh zum Shopping gefahren. Gar nicht so leicht mit 2 Mädels.
Zuerst ging es in ein Outlet von Billabong und Ripcurl und im Anschluss in die legendäre Popieslane 1.

Anschließend sind wir eine Stunde am Strand spazieren gegangen und haben uns dann mit den anderen am Double 6 Beach zum Surfen und Beachen getroffen. Der Weg dort hin war sehr lustig… Die Miriam ist ja strohblond und auf dem Hinweg haben wir eine große Reisegruppe von Japanischen Jugendlichen getroffen. Alle sind auf Miriam zugestürmt und wollten ein Foto mit ihr machen. Die Jenni und Ich haben uns da einen Spaß daraus gemacht, aber die Miriam war nach der 4. Anfrage doch ein wenig genervt. Gegen 17.30 Uhr haben wir uns zu Fuß auf den Rückweg gemacht und haben uns noch den Sonnenuntergang am Strand angeschaut.

Sonnige Grüße aus Bali

Flo & Jenni

Schnuppertauchen mit den Mädels

Da Johanna und Jasmin bei der ersten Exkursion auf mysteriöse Art und Weise den Bus verpasst haben, war ich letztes Wochenende für eine Nacht mit den Mädels wieder in Tulamben zum Schnuppertauchen. Der Bus startete wie immer um 07.00 Uhr Am Zentral-Parkplatz in Kuta. Gegen 11.00 Uhr Ortszeit kamen wir in Tulamben an. Kurs was gegessen, was getrunken und dann ging auch schon das Briefing für die Mädels los. Beide waren zwar total aufgeregt, haben aber nichts desto trotz ihren Job super gemacht!

Die Mädels sind dann wieder mit dem Bus nach zurück gefahren und ich bin noch für ein paar Tauchgänge und eine erholsame Nacht geblieben. Am Sonntag um 18.00 ging es dann auch wieder für mich nach Hause. Morgen bin ich auch wieder Tauchen… Doch dieses Mal im Süden am Manta-Point. Ein ausführlicher Bericht wird die Tage folgen!

Hier noch ein paar Schnappschüsse.

Grüße aus Bali!

Flo

Wildwasser-Rafting

Na das war mal eine Tour nach meinem Geschmack! Am Freitag den 22.4. machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt in Kuta. Geplant war eine Wildwasser-Rafting-Tour, wo fast alle Studenten dran teilnehmen. Zeug gepackt, auf die Roller gesetzt und los ging es.

Am Treffpunkt angekommen warteten wir noch kurz auf die Busse und ab ging die wilde Fahrt. Also die balinesischen Busse sind schon ein Phänomen… Entweder ist die Klimaanlage eiskalt, oder sie geht gar nicht. Dieses mal funktionierte sie gar nicht. Also saßen wir ca. 2 Stunden in unserem eigenen Saft und sehnten das Ende der Fahrt herbei.

Endlich angekommen, wollten wir uns gleich in die Boote stürzen und los fahren. Aber die balinesische Gemütlichkeit machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nach 2 Stunden weiterem Warten, wurden wir dann endlich in Gruppen zu je viert eingeteilt und uns wurde ein Guide zugewiesen.

Wir machten uns fertig und ich stellte fest, dass ich meine Neopren-Schuhe vergessen hab… Was für ein Anfängerfehler! Naja, barfuß geht bestimmt auch… Falsch eingeschätzt, wie sich später rausstellen sollte. Nach einer kurzen Einweisung von unserem Guide, ging es dann endlich los!

Auf der 14 Kilometer langen Strecke krachten wir gegen große Felsen im Wasser, wurden von Stromschnellen erwischt usw. Nach ein paar Kilometer hieß es dann: „Frau über Board!“ unsere Johanna hatte wohl keinen richtigen Halt und als ein großer Felsen unsere Fahrbahn kreuzte, war sie im Wasser. Aber sie ließ den Griff nicht los, sodass wir sie ohne weiteren Schaden aus den Fluten ziehen konnten. Ein paar Meter weiter, war ich dann an der Reihe. Unser Schlauchboot blieb zwischen zwei Felsen hängen und lief mit Wasser voll, sodass wir aussteigen mussten. Alles kein Problem, doch dann kam ein weiteres Boot und versetzte mir einen schönen Stoß, sodass ich den Halt verloren habe und vom Wasser mitgerissen wurde.
Resultat: ein aufgeschnittener Fuß und ein zerkratzter Rücken… Egal!

Andere kamen da nicht so glimpflich davon: Prellungen, große Schnittwunden, Blutergüsse usw.

Am Ende der Tour gab es dann noch ein kurzes Abendessen und wir machten uns auf den Rückweg.
Da wir ja in den Bergen waren, stand uns jedoch noch eine lustige Situation bevor. Der eine oder andere Berg ist doch relativ steil und die Balinesen bauen dann natürlich ihre Straßen so, dass diese geradewegs über den Berg führt… mit gefühlten 45% Gefälle. Unsere Busse kamen auf jedenfall nicht den Berg hoch. Nach einigen Anläufen und geopferten Gaben und einer Ewigkeit später ging es dann Gott sei Dank weiter.

Ich bin gespannt, was ich hier noch so alles erleben werde!

Viele Grüße aus der Hitze

Flo

Unterwegs auf der Plantage…

Am Freitag den 15.4.11 war es mal wieder soweit. Eine neue Exkursion von der Universität stand an. Diesmal war unser Ziel eine Plantage. Die anderen Studenten, die bereits einen Tag vorher da waren, haben etwas von einer Bananenplantage erzählt. Also entweder war ich auf der falschen Exkursion, oder meine lieben Komilitonen haben Kautschuk mit Bananen verwechselt. Unser Ziel war definitiv keine Bananenplantage. Nach einer ca. 3 Stunden langen Busfahrt, kamen wir an unserem Bestimmungsort an. Wieder weit und breit keine Stadt, sondern nur kleine verschlafene Dörfer.

Am Zielort angekommen, gab es zunächst eine kleine Erfrischung in Form von einer Art Crepes und Wasser. Als erstes wurden wir durch die Anlange geführt. Weit und breit nichts von modernen Geräten zu sehen. Der Touristguide erklärte uns, dass hier moderne Technik nicht gerne gesehen ist.
Nach dem kurzen Rundgang folgte für mich das Highlite der Exkursion. Wir wurden auf LKWs verfrachtet und bekamen eine Rundfahrt in der Plantage, was uns hoch auf einen Berg führte.
Eine sehr abenteuerliche Fahrt, wo man das eine oder andere Mal doch sehr auf seinen Kopf aufpassen musste. Es hat sich aber gelohnt! Traumhafter Ausblick bei super Wetter.

Auf dem Berg angekommen, wartete auch schon unser Mittagessen, was noch viel besser bei diesem Ausblick geschmeckt halt, als es so schon tat :)
Nach einer kurzen Mittagspause stiegen wir wieder in die LKWs ein und der Weg führte uns zurück zum Ausgangspunkt. Die Kinder am Straßenrand jubelten uns zu und waren total aufgebracht als sie uns sahen. Scheinbar sehen sie nicht so oft Fremde in ihrer Umgebung.

Auf der Rückfahrt machten wir noch kurz am Meerestempel von Tanah Lot halt. Leider spielte das Wetter nicht mehr so mit, wie es sollte und es kamen keine schönen Aufnahmen zu stande. Da man diesen Tempel besuchen sollte, wenn Flut ist, werde ich definitiv noch einmal hinfahren und mir das Schauspiel bei Flut anschauen. An dieser Stelle werde ich natürlich auch noch Bilder nachreichen.

Letzten Freitag waren wir dann Wildwasser-Rafting und ich bin gerade wieder in Tulamben am Tauchen. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Grüße aus der Hitze!

Flo

Neues aus Bali

Nachdem wir uns ja schon länger nicht mehr gemeldet haben, kommt nun ein neuer Bericht.

Seit wir in unserer neuen Villa sind, hatten wir fast nur Stress. Die Internetverbindung funktionierte nicht, in einem Zimmer waren haufenweise Kakerlaken, sodass sie dem Sascha morgens beim Zähneputzen fröhlich aus dem Abfluss zugewunken haben, von der Decke gefallen sind usw. Das Problem haben wir jetzt im Griff. Letztes Wochenende war ein Kammerjäger da und hat sich dem Problem angenommen. Unsere Internetverbindung steht und wir können alle wieder kommunizieren… Gott sei Dank! Die Stimmung war bei uns allen ein bisschen gereizt… Aber nun ist alles gut.

Was lässt es sich so neues Berichten? Zunächst einmal lässt sich sagen, dass wir uns alle eingelebt haben, die Straßen mitlerweile kennen und alle ein bisschen flexibler sind. Man merkt, dass Monatsanfang ist, da uns kein Polizist mehr angehalten hat. Wollte uns einer anhalten, sind wir ganz schnell abgehauen.

 

Kuta

In unserem ersten Hotel waren wir mitten in Kuta untergebracht und das auch noch in der Poppies-Lane. Das ist der Ballermann für die Australier. Ein Geschäft nach dem anderen. Abends kommen die leicht bekleideten Mädels und bieten „Big Boom Boom“ an :-) Jeder zweite Balinese fragt dich:

„You need Transport, Mariuahana, Haschisch, Mushrooms, nice Girls?“ Aber genau in dieser Reihenfolge. Das ist schon ein kleines bisschen nervig. Gott sei dank sind wir jetzt weiter weg von der Stadt und wir haben unsere Ruhe.

 

 

 

Das Bild zeigt Sascha und mich in einer Seitengasse der Poppies-Lane.

 

Die Universität

Naja… was soll ich sagen. Kein Vergleich zu Deutschland. Am Montag den 04.04. mussten wir zur Willkommensveranstaltung im „neuen“ Campus in Jimbaran. Also ich hab erst gedacht, dass wir falsch sind. Ein relativ altes Gebäude, nicht modern, usw. jedefalls alles andere als neu. Nachdem wir einige Informationen erhalten haben, wurden wir über den Campus geführt. In der Bibliothek bin ich fast in Tränen vor Lachen ausgebrochen. Also ich hab definitiv mehr Bücher in meinem Schrank, als die in der ganzen Bibliothek. Der Rest erinnerte mehr an eine Schreinerwerkstatt… ein leeres Regal nach dem anderen.

 

Unsere Vorlesung finden seit Dienstag dem 05.04. in Denpasar statt. Wir wurden in Gruppen mit ca. jeweils 50 Leuten eingeteilt. Immerhin haben die Vorlesungsräume Aircondition für die Studenten. Anders würde man es dort auch kaum aushalten. Die Professoren sind alle sehr nett und geben sich auch Mühe.

 

Die Mensa erinnert mehr an ein Schnellimbiss Restaurant als eine Kantine, aber das Essen schmeckt! Definitiv besser als in unseren Mensen. Insgesamt kann ich sagen, dass das Essen hier in ganz Bali absolut spitze ist. Man bekommt ein super Essen mit z.B. Hähnchenspießen und Reiss und einem Getränk für ca. 3. Euro. Absolut empfehlenswert für Leute, die gerne asiatisch essen.

 

Am Donnerstag den 07.04. ging es dann ganz in den Norden Balis und zwar zum Tauch Terminal Bali in Tulamben. Dort konnten die Studenten kostenloses Schnuppertauchen durchführen und ich kam meiner Nebentätigkeit als Divemaster nach. Die Busfahrt dauerte ca. 2,5 Stunden und wir lernten Balis andere Seite kennen: Verschlafene Dörfer, viele Reisfelder, Berge usw. Ein sehr schönes Gesicht :) Nach vorheriger Absprache mit dem General Manager des Resorts blieb ich dort bis zum Sonntag, da jeden Tag eine andere Gruppe Studenten nachkam. Ich bekam kostenlose Unterkunft, kostenloses Tauchen, und kostenlose Verpflegung, da ich der Tauch-Koordinator der Universität bin und nebenbei als Divemaster dort mithelfe, sei es als Guide, bei Ausbildungen oder Schnuppertauchen.

Mein erster Tauchgang führte mich zum Wrack der U.S.A.T Liberty. Der wohl bekannteste Tauchplatz in ganz Bali. Da ich leider keine Unterwasserkamera besitze, konnte ich keine Schnappschüsse machen.

Nach einigen weiteren Tauchgängen machte ich mich dann schließlich am Sonntag mit der letzten Gruppe wieder auf den Heimweg. Aber spätestens übernächstes Wochenende bin ich wieder in Tulamben. Die anderen Studenten waren vom Schnuppertauchen so begeistert, dass mindestens 60% einen Tauchschein machen werden.

 

Am Sonntag spät angekommen, machte ich mich auch gleich in die Horizontale. Nächste Woche besuchen wir eine Plantage und einen bekannten Tempel in Tanah Lot.

Spätestens da wird es einen neuen Bericht geben.

 

Grüße aus der Hitze

 

Flo

Der erste Kontakt mit der balinesischen Polizei

Heute morgen haben wir in unserem Hotel MasaInn ausgecheckt
und sind in die neue Pension Puri Dukuh. Eine kleine abgelegene Pension, die von einer sehr netten Australierin geführt wird. Kurz nach dem wir eingezogen sind, haben wir unsere Roller in Empfang genommen und wollten zum nächst größeren Supermarkt fahren.
Unsere Nussschalen auf den Köpfen müssen noch durch richtige Helme ersetzt werden. Sascha mit seiner Pink Lady II, Dominik mit seiner Green Hornet und ich mit meiner Black Beauty machten uns also auf den Weg.

Direkt an der nächst größeren Kreuzung hat mich direkt die Polizei erwischt. Angeblich bin ich über eine rote Ampel gefahren, die jedoch gar nicht existiert. Darauf hin hat der äußerst freundliche Polizist meinen Führerschein einkassiert und ich musste ihm in sein Office folgen. Sascha und Dominik haben schnell die Kurve gekratzt und sind zurück zur Pension. Naja drinne wurde ich angeschrien und so weiter und so fort. Ich hab mich dann dumm gestellt und wollte die Polizei bestechen :) Zuerst wollten sie 500.000 Rupiah, was umgerechnet 40 Euro sind. Im Endeffekt hab ich noch 50.000 Rupiah gezahlt, also ca. 4 Euro. Das hat auch nur geklappt, weil ich ein Foto von der Polizeimarke mit dem Namen und der Nummer machen wollte. Dann wurden sie nervös, haben das Geld genommen und ich bin wieder zurück zur Pension.

Sascha und Dominik warteten bereits und wollten gleich wieder los. Ich war total genervt und wollte nicht wieder über diese Kreuzung, weil sie bereits unter den Touristen bekannt ist. Die ziehen wirklich jeden raus, der nach Tourist aussieht. Also sind Sascha und Dominik alleine los.

Weiter geht’s mit Sascha´s Bericht:

Da wir dringend zur Tankstelle fahren mussten, hat die Polizei uns bereits gesehen. Nach dem Tanken wollten wir wieder zurück. Dominik ist vor mir gefahren und versuchte, sich neben einem LKW zu verstecken. Die Polizei hatte auch einen Roller und hat ihn sofort einkassiert. Ich war das nächste Opfer. Sie haben geschrien und ich musste anhalten. Ich bin über „rot“ gefahren. Die Ampel war grüner als unsere Alpenwiesen. Ich musste zum Verhör mit 4 Polizisten in das Office. Es ist nicht größer als eine Telefonzelle von der Telekom. Dann ging’s los wie auf dem Teppichbasar. Sie wollten 500.000 Rupiah und meinen Roller einkassieren. Nach einer Diskussion sind sie auf 400.000 runter. Ich habe so getan als würde ich telefonieren. Die Polizei wurde langsam nervös da sie ja neue Touristen abkassieren wollten. Sie wollten sich nicht auf meine 12.000 Rupiah einlassen und Dominik hat mir dann heimlich 100.000 IDR in die Hand gedrückt. Sie haben es genommen und mir wieder meinen Führerschein ausgehändigt. Dem obersten Offizier hat meine Sonnenbrille sehr gut gefallen und wollte sie behalten. Die haben sie allerdings nicht bekommen. Nach der Zahlung waren sie unheimlich freundlich und ich konnte wieder abhauen.

Sonnige Grüße aus der Hitze
Flo und Sascha